Erste urkundliche Erwähnung des Hauses, in dem sich der Bückingsgarten heute befindet, durch einen Kaufvertrag.

Landgraf Karl von Hessen erweitert die Befestigungen des Marburger Schlosses um „den Erfordernissen der weiter entwickelten Artilleriekunst nachzukommen“. Ein 270 Meter hohes Plateau wird dem Schloss vorgesetzt, 120 m lang, großkalibrige Kanonen werden postiert. Die „Ostbastion“ des Marburger Schlosses entsteht.

Sprengung der Bastion durch die Franzosen.

G. Dietrich Bücking erwirbt das Gelände und eröffnet in seinem Garten einen „Schankbetrieb“. Diverse Pächter betreiben nach dem Tode Bückings im Jahre 1915 den Bückingsgarten. Unter anderem die Marburger Familien Hebebrandt, Kessler, Trautsch, Brandt und Hechtelberger. Auch den Studentenverbindungen „Wingolf“ und „Freischar“ diente seinerzeit dieser Platz als Versammlungsraum.

Heinz Landstein pachtet den Bückingsgarten nach langem Leerstand von der Stadt Marburg und nimmt den Betrieb wieder auf

Otto Dabsch übernimmt Bückingsgarten als Pächter.

Familie Kuhl tritt die Nachfolge von Otto Dabsch an und erwirbt dann im Jahre 2000 den Bückingsgarten von der Stadt Marburg.

Die Familie Prof. Dr. Reinfried Pohl sichert durch die Übernahme des Bückingsgarten den Fortbestand dieses traditionsreichen Platzes